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Pumpe Koralpe: Aushubarbeiten abgeschlossen

17.03.2010

Auf der Baustelle für die Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe ist nun der tiefste Punkt des Schachtes erreicht worden, 35 Meter unter der Geländeoberfläche. Die Aushubarbeiten sind damit abgeschlossen. 

20.000 Kubikmeter Material
Seit September 2009 haben etwa 25 Fachkräfte der Baufirma Steiner aus St. Paul im Lavanttal rund 20.000 Kubikmeter Material ausgehoben. Diese Arbeiten sind planmäßig verlaufen, die Aushubarbeiten konnten unter sehr schwierigen geologischen Verhältnissen  mit dem Bagger vorgetrieben werden, es waren keine Sprengungen notwendig. Parallel zum Aushub des Schachtes mussten die Schachtwände mit rund 900 Ankern und Felsnägeln und einer 3-lagigen Spritzbetonschale gesichert werden.

„Die Bauarbeiten sind bis jetzt planmäßig verlaufen“, sagt Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger. „Als nächsten Schritt können wir nun mit dem Rohbau für das Schachtbauwerk beginnen. Parallel dazu stellen wir auch die Verbindungsleitung von der Drau zur Pumpe sowie das Anschlussstück von der Pumpe zur bestehenden Druckrohrleitung des Speicherkraftwerkes Koralpe her.“ Der Rohbau für das Schachtbauwerk soll Ende Oktober fertiggestellt werden, danach beginnt die Montage der Pumpe und des Motors.

Stärkung der Stromerzeugung aus Wasserkraft
Die Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe wird über eine Leistung von 35 MW verfügen; sie soll ab Sommer 2011 Wasser aus der Drau hinauf in den bestehenden Speicher Soboth pumpen, sodass mehr Wasser für die Stromerzeugung genutzt werden kann. Die Jahresstromerzeugung dieses Kraftwerkes wird dann auf rund 160 Millionen Kilowattstunden nahezu verdoppelt. Die Mehrerzeugung entspricht dem Jahresbedarf von rund 25.000 Haushalten.

„Wir investieren 23 Millionen Euro in den Bau der Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe. Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Schritt unserer Strategie, die Eigenerzeugung aus Wasserkraft durch die effizientere Nutzung bestehender Anlagen zu stärken“, betont Hermann Egger. Weitere aktuelle Projekte sind der Bau des Pumpspeicherkraftwerkes Feldsee in der Kraftwerksgruppe Fragant und der Bau des Kleinkraftwerkes Gailitz bei Arnoldstein. „Mit diesen drei Projekten stärken wir unsere Eigenerzeugung um rund 400 Millionen Kilowattstunden, das sind etwa 40 %.“

Die Aushubarbeiten für den Pumpenschacht beim Kraftwerk Koralpe wurden heute Nachmittag in bergmännischer Tradition mit dem „letzten Abschlag der Mineure“ feierlich abgeschlossen – in Anwesenheit der Schachtpatin Renate Egger.

stoc


17.03.2010
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