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Kelag - Konferenz Erneuerbare Energie

04.11.2009

Mehr als 200 Fachleute nehmen heute an der „Konferenz Erneuerbare Energie“ der Kelag zum Thema „Weichenstellungen“ in Velden am Wörthersee teil.

Egger: Die Zeit zur Erreichung der Klimaschutzziele wird knapp!
Hermann Egger, Sprecher des Vorstandes der Kelag, betonte auf der Konferenz, dass nur noch 10 Jahre Zeit bleibe, die Klimaschutzziele der Europäischen Union (20-20-20) zu erreichen. Es sei notwendig, verstärkt regenerative Energiequellen zu nutzen und gleichzeitig die Leitungsinfrastruktur zu verbessern. Die Kelag habe im Sommer den ersten Maschinensatz im Pumpspeicherkraftwerk Feldsee in Betrieb genommen, die zweite Ausbaustufe sei bereits in Bau. Außerdem habe vor wenigen Wochen der Bau der Speicherpumpe Koralpe begonnen, sagte Egger. Die Politik sei gefordert, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen,  weil auch die Umsetzung von Projekten Zeit brauche, ergänzte Egger. Weiteres Maßnahmenfeld der Kelag nannte Egger die Verbesserung der Energieeffizienz in den Anlagen der Kunden. Die Kelag biete umfangreiche Beratungsdienstleistungen, mit dem Ziel, mit weniger Energieeinsatz den gleichen Nutzen zu erreichen.

Pöschl: Ausbau der Pumpspeicherung
Günther Pöschl, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kelag erläuterte, dass die Pump-speicherkraftwerke der Kelag im Energiemix der Zukunft eine noch größere Rolle spielen werden. Mit Pumpspeicherkraftwerken sei es möglich, Strom aus anderen erneuerbaren Energiequellen – wie zum Beispiel Windkraft - indirekt zu speichern und auf diese Weise optimal zu nutzen. Aus diesem Grund investiere die Kelag massiv in den Ausbau der Pumpspeicherung.

Fischler: Neues Steuersystem notwendig
Franz Fischler, ehemaliger EU-Kommissar stellte klar, dass das derzeitige Energiesystem nicht zukunftsfähig sei. Es schaffe nicht nur die bekannten Klimaprobleme, sondern bedeute auch die Abhängigkeit Europas von Energieimporten aus politisch instabilen Regionen. Die 20-20-20-Ziele der Europäischen Union seien erst der Anfang, betonte Fischler. Bis zum Jahr 2050 müssten die Industriestaaten 80 % bis 90 % ihres Energie-bedarfes durch Effizienzsteigerungen einsparen. Fischler regte an, vor diesem Hintergrund das Steuersystem neu zu organisieren. Der Faktor Arbeit müsste entlastet werden, dafür sollte der Ressourcenverbrauch – und damit auch der Energieverbrauch – stärker belastet werden. Dies würde stärkere Anreize zur Verbesserung der Energieeffizienz nach sich ziehen.
04.11.2009
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