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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2008

28.05.2009

Kelag behauptete ihre Marktposition

Heute Nachmittag fand in Klagenfurt die 66. Ordentliche Hauptversammlung der KELAG statt. Sie beschäftigte sich unter anderem mit dem wirtschaftlichen Ergebnis des Unternehmens im Geschäftsjahr 2008. Die Kelag konnte ihre in den vergangenen Jahren erarbeitete Wettbewerbsposition auf dem österreichischen Energiemarkt erfolgreich behaupten. Trotz sehr schwieriger Rahmenbedingungen wuchsen die Umsatzerlöse um 27 % auf 1.182 Mio. EUR. Das Periodenergebnis im Konzern betrug 69 Mio EUR, bereinigt um Sondereffekte entspricht das einem Zuwachs von rund 15 Mio. EUR. Der Bilanzgewinn für das Jahr 2008 beträgt 25 Mio EUR (2007: 54,5 Mio EUR, beeinflusst von Sondereffekten).

Der Stromabsatz der KELAG stieg um rund 1 % auf rund 13.400 Mio. kWh, mehr als 50 % des Absatzes an Industriekunden wurden außerhalb Kärntens erzielt. Der Erdgasabsatz wuchs um rund 5 % auf mehr als 2.100 Mio. kWh, rund 35 % des Erdgasabsatzes wurde an Kunden außerhalb Kärntens geliefert. Der Wärmeabsatz hat sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2007 mehr als verdoppelt, auf rund 1.650 Mio. kWh. Die wesentlichste Ursache für diese Entwicklung war die erstmalige Einbeziehung der Energiewirtschaft der früheren Österreichischen Fernwärmegesellschaft m. b. H. in den Konzern.

Gründung der KELAG Wärme GmbH
Das Wärmegeschäft im KELAG-Konzern wurde im Jahr 2008 neu organisiert. Die Ende 2007 erworbene Österreichische Fernwärmegesellschaft m. b. H. wurde mit der Wärmebetriebe Gesellschaft m. b. H. zur KELAG Wärme GmbH fusioniert. Das neue Unternehmen mit Sitz in Villach betreibt 78 Fernwärmenetze und rund 1.000 Heizzentralen und beschäftigt mehr als 200 Fachkräfte. Die KELAG Wärme GmbH ist in Österreich Marktführer bei der Nutzung von Abwärme und Bioenergie zur Wärmeversorgung.

Investitionen 2008
Die KELAG investierte im Geschäftsjahr 2008 rund 113 Mio. EUR in Sachanlagen, um 40 Millionen Euro mehr als im Jahr 2007. Schwerpunkte der Investitionen waren der Bau des Pumpspeicherkraftwerkes Feldsee sowie bedarfsgerechte Ausbauten der Anlagen zur Verteilung von Strom und Erdgas in Kärnten. Größtes Einzelprojekt im Netzbereich war die Erneuerung der 110-kV-Leitung zwischen Außerfragant und Rottau.

Generation Klimaschutz, Energiedienstleistungen
Mit Blick auf die ehrgeizigen Klimaschutzziele verstärkte die KELAG ihre Aktivitäten zur Verbesserung der Energieeffizienz in den Anlagen der Kunden. Im Mittelpunkt stand die Kampagne „Generation Klimaschutz – Jeder kann was tun!“ Außerdem erhielten alle Kunden den Energiespar-Ratgeber der KELAG. Parallel dazu baute die KELAG ihre Dienstleistungen in den Bereichen Energiemonitoring und Energieberatung massiv aus und verstärkte ihre personellen Ressourcen in diesem Bereich. Die Fachleute der KELAG führten im Jahr 2008 rund 4.200 Energieberatungen durch, mehr als doppelt so viel wie im Jahr 2007.

Steigender Personalbedarf
Die rege Investitionstätigkeit und die Ausweitung der geschäftlichen Aktivitäten führten zu einem höheren Personalbedarf. Die KELAG und ihre Tochtergesellschaften beschäftigten im Geschäftsjahr 2008 knapp 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um 30 mehr als im Jahr 2007.

Aussichten 2009: Fortsetzung des Wachstums- und Innovationsstrategie
Im Geschäftsjahr 2009 setzt die KELAG ihre Wachstumsstrategie fort und wendet rund 172 Mio. EUR für Investitionen und Instandhaltungen auf. Schwerpunkte der Investitionen ist neuerlich die Stromerzeugung. Im Pumpspeicherkraftwerk Feldsee geht der erste Maschinensatz in Betrieb, mit dem Bau des zweiten Maschinensatzes soll heuer im Sommer begonnen werden, ebenso mit dem Bau der Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe.

Mit dem Rekordinvestitionsprogramm wirkt die KELAG als stabiler Faktor im unsicheren wirtschaftlichen Umfeld. Die Investitionen sichern die Energieversorgung in Kärnten langfristig ab und schaffen Beschäftigung, sowohl bei vielen Auftragnehmern, aber auch im Unternehmen. Der Personalstand wird heuer um weitere 30 Personen weiter wachsen.

Neu im Aufsichtsrat der Kelag
Die Hauptversammlung hat zwei neue Mitglieder des Aufsichtsrates gewählt Dr. Knut Zschiedrich, Vorstand der RWE Engery, folgt Dipl.-Kfm. Tim Hartmann, Dipl.-Kfm. Dr. Heinz Taferner folgt Univ.-Prof. Mag. Dr. Dieter Mandl.

stoc


28.05.2009
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